TheorieForschung

Von „I don`t care“ zu „I care“

Caring Masculinities, Gewalt und Divergierende Männlichkeitspraktiken im Digitalen Zeitalter

  • Umfang: 5 Seiten
  • Autor*in: Elli Scambor
  • Zeitschrift/Artikel: TELEVIZION, Ausgabe 39/2026/1

Abstract

Der Artikel untersucht, wie restriktive Männlichkeitsnormen emotionale Abschottung, Machtansprüche und Gewalt begünstigen können. Die Haltung „I don’t care“ wird dabei als erlernte Abwehr von Verletzlichkeit und nicht als echte Gleichgültigkeit verstanden.
In digitalen Räumen, insbesondere in der Manosphere, können Einsamkeit und Unsicherheit durch antifeministische Narrative und Gewalt rechtfertigende Feindbilder verstärkt werden.

Als Gegenentwurf präsentiert der Artikel „Caring Masculinities“, die Fürsorge, Empathie, emotionale Offenheit, Gleichberechtigung und Verantwortungsübernahme fördern.
Wirksame Gewaltprävention soll deshalb fürsorgliche Vorbilder, gleichberechtigte Beziehungen und positive digitale Erzählungen über Männlichkeit stärken.

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