Theorie-Praxis-Paket

Europäische Jugendpolitik

Manfred Zentner, Jugendforscher. Haupthemen seiner Forschung sind Jugendkulturen, Partizipation sowie Jugendpolitik. Seit 2013 arbeitet er am Department Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems. Er ist außerdem Mitglied des Pool of European Youth Researchers.
Zusammengestellt von Manfred Zentner, Jugendforscher. Haupthemen seiner Forschung sind Jugendkulturen, Partizipation sowie Jugendpolitik. Seit 2013 arbeitet er am Department Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems. Er ist außerdem Mitglied des Pool of European Youth Researchers.

Policy Papers stecken die Rahmenbedingungen für Jugendarbeit ab, und geben so einerseits Begründungen für Sinn und Notwendigkeit von Jugendarbeit andererseits begrenzen sie durch Förderrichtlinien auch die Bandbreite von Jugendarbeit. Daneben ist Jugendarbeit auch Mittel zur Implementierung von (Jugend)Politik und bezieht ihrerseits Stellung zu politischen Themen. Dieses Themen-Paket bietet eine Auswahl grundlegender Europäischer Politikdokumente.

Europäische Jugend(arbeits)politik

Die Europäische Jugendpolitik hat ihre Anfänge bereits in den 1970ern mit den Bemühungen jungen Menschen mehr Raum in der Mitbestimmung von Jugendpolitik zu geben. Der Europarat hat durch den Aufbau des Co-Management-Systems eine neue Form der Beteiligung von Jugendlichen etabliert. Auf EU-Ebene wurden in den 1980er Jahren mit den Europäischen Programmen zu Jugendmobilität erste Schritte zu einer EU-Jugendpolitik gelegt, aber erst 2010 fand Jugendarbeit eine Verankerung in der EU-Politik.

Empfehlungen für Politik und Praxis

Nach der politischen Anerkennung von Jugendarbeit auf europäischer Ebene wurde im Arbeitsfeld ebenso an Empfehlungen zu einer Qualitätsentwicklung der Jugendarbeit gefeilt wie die Leistungen von Jugendarbeit herausgestrichen. Diese europäischen Dokumente sind sehr gute Beispiele für Anerkennung der Leistungen von Jugendarbeit, die außerdem Empfehlungen für Politik und Praxis enthalten.