Theorie

Offene Jugendarbeit

Entwicklungen, Praxis, Perspektiven

  • Umfang: 262 Seiten
  • Herausgeber*in: Titus Simon; Thea Koss; Astrid Suerkemper; Burkhard Fehrlen; BAG Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V.
  • Buch (Sammelwerk)
  • Verlag Burkhard Fehrlen & Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V., Stuttgart und Leinfelden, 1999
Der Sammelband ist unter angegebenem Link erhältlich.

Abstract

Offene Jugendarbeit ist eines jener Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe, welches allzu oft einem Wechselbad ausgesetzt wird. Die Offene Arbeit ist einerseits einem kontinuierlichen Wandel unterworfen und insofern gezwungen zu experimentieren, Risiken einzugehen. Andererseits kommt sie gerade deswegen allzu oft ins Gerede oder wird sogar existentiell in Frage gestellt. Dabei haben in der Dekade vor Veröffentlichung der Publikation die Gewaltdebatte und damit verbundenen Erwartungen und konzeptionelle Fragestellungen, die Auseinandersetzung mit neuen Steuerungsmodellen sowie eine Vielzahl neuer Zugänge zur Jugendarbeit die Diskussion dominiert. Jugendarbeit wird zunehmend als differenziertes und segmentiertes Arbeitsfeld empfunden.
Vor diesem Hintergrund und verbunden mit der Fragestellung nach der Zukunft Offener Jugendarbeit wurde Ende der 90er-Jahre in Zusammenarbeit zwischen den Herausgeber*innen und der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V. (AGJF) die Idee entwickelt, einen Sammelband „Offene Jugendarbeit: Entwicklungen - Praxis - Perspektiven“ zu veröffentlichen, in dem diese unterschiedlichen Zugänge gleichberechtigt zur Geltung kommen. Stärker als bei anderen Publikationen war daran gedacht, die unterschiedlichen Facetten der Praxis in den Vordergrund zu stellen, ohne dabei die Theoriedebatte um „Offene Jugendarbeit“ auszublenden. 23 Autor*innen äußern sich in diesem Reader zu Entwicklungen, Praxis und Perspektiven der Offenen Jugendarbeit. Zu finden sind Beiträge zur Geschichte, zu Rahmenbedingungen und zu den Akteur*innen der Offenen Arbeit. Als grundlegende Zugänge zur Praxis gibt es u.a. Beiträge zur Geschlechterdifferenzierung, zur multikulturellen Arbeit und zur Sozialraumorientierung. Perspektiven zur Offenen Jugendarbeit werden entlang der Stichworte Qualitätsentwicklung, Fortbildung und Jugendhilfeplanung aufgezeigt.

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