Theorie

Inklusion in der Kooperation von Offener Kinder- und Jugendarbeit und Schule

  • Umfang: 9 Seiten
  • Autor*in: Levke Graf
  • Erschienen in: Deinet, Sturzenhecker, von Schwanenflügel, Schwerthelm (Hg.): Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit 2021, S. 1043–1052
  • Springer VS, Wiesbaden, 2021
Der Beitrag ist kostenpflichtig beim Verlag erhältlich.

Abstract

Inklusion ist eine Aufgabe, der sich weder Offene Kinder- und Jugendarbeit noch Schule verwehren können. Die Notwendigkeit einer ergänzenden Kooperation der beiden Institutionen ist sowohl aus pragmatischer also auch aus bildungs- und sozialraumtheoretischer Sicht für eine inklusive und subjektorientierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen evident. Beide Institutionen zeigen bereits Ansätze inklusiver Strukturen und Praktiken in ihren Zielen und Handlungsprinzipien. Die Selektion einzelner Gruppen aus dem Schulsystem und die weitgehende Absenz von Kindern und Jugendlichen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung in der OKJA zeigen jedoch, dass in beiden Institutionen wirkungsvolle Exklusionsprozesse und Teilhabebarrieren existieren. Für die inklusionsorientierte Kooperation von OKJA und Schule ist eine kritisch reflexive Auseinandersetzung mit den eigenen und den gemeinsamen Kulturen, Strukturen und Handlungspraxen unter der Beteiligung der Kinder und Jugendlichen notwendig.

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