Forschung

„So den kleinen Revolutionär in mir rauszukitzeln.“ //Partizipation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus einer subjektiv-biographischen Perspektive Jugendlicher

  • Umfang: 7 Seiten
  • Autor*in: Larissa von Schwanenflügel
  • Zeitschrift/Artikel: deutsche jugend, Ausgabe 1/66. Jhg. 2018, S.8-15
  • Beltz Juventa, Weinheim und München

Abstract

Larissa von Schwanenflügel geht in diesem Beitrag den Fragen nach: Was macht Partizipation insbesondere in biografischer Hinsicht für Jugendliche attraktiv? Inwiefern bildet sich darin subjektiv sinnvollen Handeln? Was lässt sich hieraus für Offene Kinder- und Jugendarbeit lernen? Hierzu wurden in Jugendhäusern aktive Jugendliche im Rahmen eines Forschungsprojektes befragt. Partizipationshandeln wird dabei in elementarer Hinsicht als aus zwei Teilaspekten bestehend verstanden: als biografisches Handeln in Bezug auf Öffentlichkeit und als sinnvoller Aneignungsprozess im eigenen biografischen Horizont. Partizipationshandeln stellt sich dabei als einen Prozess demokratischer Bildung dar, der der Anerkennung bedarf, um wirksam zu werden. Partizipation ist ein Alltagsprinzip, welches von von den Jugendlichen her gedacht werden sollte, nicht ausgehend von der institutionellen Seite. Fallbeispiele aus dem Forschungsprojekt untermauern diese Perspektive auf Partizipation.

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